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Verbesserungsvorschläge der IG-Radwege

Büdingen ist für Radfahrer nicht ganz ungeeignet - weil es  doch in großen Teilen im relativ flachen Seemenbachtal liegt. Leider ist Büdingen quasi eine Endstation, den die ashaltierte LKW-Straße zum Steinbruch kann nur am Wochenende sorglos nutzen. Viel angenehmer wäre der Weg neben dem Seemenbach, allerdings geht der nicht bis Rinderbügen durch. An den Reuswigquellen liegt eine tolles Sumpfgebiet mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren. Hier wäre eine Holzstegkonstruktion eine tollen Lösung um das Feuchtgebiet zu durchqueren. Der Radweg durch den Wildpark führt auch nach Michelau - leider mit einer sehr langen steile Steigung.

 

 

Auch im Stadtgebiet selbst hat Büdingen ein Problem. Der vor wenigen Jahren eingerichtete Zubringer zum Vulkanradweg wird gut angenommen, allerdings endet er an der teilweise stark befahrenen Berliner Straße. Dies am Abend zu überqueren geht am besten an der Fußgängerampel am alten Johgebäude. Der schöne, autofreie Weg Seemenbach ist leider nur geschottert oder hinter dem Gericht gar nicht befestigt.
Radwege in akzeptablem Zustand sind Mangelware und für eine Reparatur ist kein Geld vorhanden.
Selbst in der neu gestalteten Ortseinfahrt aus Richtung Lieblos kommend - hier ist ein straßenbegleitender Radweg auf der Seite des Hit-Markes schon länger vorhanden - hat es die Stadt nicht vermocht einen deutlich erkennbaren Radweg zu gestalten. Nein, der Wegebelag welchselt fters von Asphalt, nach grauem Pflaster zu rotem Pflaster und wieder zu Asphalt. Den Autofahrern die die Tankstellen und Geschäfte verlassen zu Signalisieren, daß hier ein Radweg verläuft hält man wohl nicht für nötig.
Am Einkaufzentrum an der Saline entstanden sehr gefährliche Kreuzungen von Rad- und Kraftverkehr baer auch die Fußgänger leben hier sehr gefährlich. Auch wenn die denkmalgeschützten alten Sandsteinmauern sich an das Ortsbild angleichen, hätte man jedoch für ausreichend breite Gehwege sorgen sollen. Und ob es sinnvoll ist die Sandsteinmauern dann mit Werbeplakaten zuzuhängen wage ich zu bezweifeln - hier wurde wohl an gut gemeinter Ansatz ganz schlecht realisiert.

Bereits 2007 in den ersten Treffen haben sich Listen mit kleineren Mängelpunkten ergeben die im Zuge des Kampfes mit der Verwaltung in die Teile Beschilderung, Sciherheit und Verbesserungen unterteilt wurden.

Unklar ist bis heute wer die planerische Oberhand für die Unterabteilungen Ordnungsamt (Beschilderung und Sciherheit) und Bauamt (Radwegepfege und -neubau) hat. Trotz mehrfacher Nachfragen gab es hierzu keine Informationen vom Bürgermeister. Dies erklärt auch warum viele Bauvorhaben vollkommen planlos im Hinblick auf ein Gesamtkonzept erfolgen.

 Leider wird in Büdingen die Verwaltungsvorschrift (VwV) zur Strassenverkehrsordnung (STVO) nicht beachtet - warum konnte bisher nicht geklärt werden. hier werden die Mindestanforderungen für Radwege wie Mindestbreiten, Sollzustand, Radwegeführung, Schutzstreifen oder Bedarfsstreifen genau beschrieben und den Behörden auferlegt diese bei Gelegenheit zeitnah umzusetzen. Ausserdem besteht auch über die ERA - Empfehlungen für Radverkehrsanlagen  die Möglichkeit sich zu informieren.
Leider sind die Behörden in Büdingen an solchen Information reichlich desinteressiert. Aber vielleicht steigt nach der STVO-Novelle von 2009 ja das Interesse. Obwohl auch hier noch einige Probleme ungelöst bleiben. Welche Ursache dies hat, daß in der Stadtverwaltung die Abteilungen diese Vorschrift so wenig umsetzen bleibt leider offen?

Möglichkeiten zur Verbesserung der Radinfrastruktur gäbe es einige. Beispielsweise eine Brücke vom Thiergartengebiet zur neuen Polizeistation, dadurch könnte man einfacher beim Hit-Markt einkaufen. Auch könnten Schüler aus dem Wohngebiet Lipperts ihren Schuweg abkürzen.
Als grundsätzlich Notwendig wird ein Radwegenetz angesehen, damit man ohne kritische Stellen, einfach durch die Stadt radeln kann. Damit Schüler auf sicheren Radwegen zu ihren Schulen kommen oder damit Touristen von neuen Vulkanradwegzubringer einfach in dei Altstadt finden.
Das Program "Stadtumbau" so hoffte man sollte die Planungen zu diesem Radnetz fördern.
Alle Fraktionen waren der Idee nicht abgeneigt allerdings wurden bisher Projekte wie die neue Feuerwehr als wichtiger eingestuft. Auch weil die finanziellen Mittel der Stadt begrenz sind.
  
Aber 
wie man an Beispiel des neuen Keltenkreisverkehrs sehen kann, wurde hier bei der Planung schon der Ausbau des vorhandenen Radweges vergessen. Durch einige Verbesserungen, wie einheitliches rotes Pflaster von der Kreuzung Thiergartenstraße bis zur neuen Polizeistation hätte man diesen Radweg sehr aufwerten können. Auch für die Sicherheit hätte man einiges Mehr tun müssen wie Markierungen an Ein- und Ausfahrten. Es fehlen hier einfach einheitlichte Standards für die Planer in der Stadt obwohl schon in der Verwaltungsvorschrift zur StVO aus 1997 empfohlen wird die Wirksamkeit von Radwegen zu überprüfen und zu verbessern.

Besonders untätig erscheint das Ordnungamt, es werden Schilder aufgehängt aber die Reglen werden eigentlich selten kontrolliert - von durchgreifen ist selten etwas festzustellen. Falschparken wird gerne hingenommen und das die Autos an jeder unmöglichen Stelle zur Hälfte auf dem Gehweg parken, obwohl sie dort nichts verlohren haben, ist im dörflichen Büdingen normal.  

Hier die Liste für die Punkte Beschilderung

Hier die Liste für die Punkte Sicherheit

Hier die Liste für die Punkte Verbesserung

Es gab bisher erst einen Termin mit dem Ordnungsamt, dass die schlechte Beschilderung und Markierung von Wegen thematisierte. Von Radwegemarkierungen hält man im Büdinger Ordnungsamt überhaupt nichts und die Radwegesymbole die einmal aufgebracht wurden ? Da war Herr Sebulke im Urlaub, zum Glück konnte man sie nicht wegradieren.

 

Wer selber Kritikpunkte melden möchte kann diese gerne an mich schicken.

Natürlich kann man auch versuchen sich an die Verwaltung zu wenden.

Beschilderung und Sicherheit wird vom Ordnungsamt Herr Sebulke Tel 06042  884 130 bearbeitet.

Pflege von Radwegen, Mähe, Hecken schneiden oder Glas wegfegen  bearbeitet Herr Lenz 06042 884 154. 

 

Was wurde bisher Erreicht? Nun das Thema Verkehr, Verkehrsplanung und Radwege im Besonderen ist zumindest in das Bewusstsein vieler Stadtverordneter gerückt und wird auch als wichtig aufgenommen. Was wäre auch die Forderung nach einem Radwegenetz umgesetzt worden -  das kostet nur Geld. aber es wurde zumindest eine Stelle besetzt, Herr Peter Pührer soll sich eigentlich um die Planung von Radwegen kümmern. Gesehen wurde er bisher noch nicht.

 

Der Radweg Orleshausen Büches wurde nun endlich heute 30.10.2010 feierlich eröffnet.

 

Die Radwegeanbindung an den Vulkanradweg wurde bereits 2008 fertiggestellt und wird auch gut angenommen.

 

Alle anderen vorgeschlagenen Radwegeverbindungen wurden aus Kostengründen auf Eis gelegt.