IG-Radwege-Buedingen.de

Interessengemeinschaft Radwege Büdingen

Aktivitäten, Geschäfte, Ansprechpartner sind jetzt unter Fahrradlinks

 

29.01.18 Website IG-Radweg wird umgebaut

Nachdem mein Provider einige Umstellungen durchgeführt hat muss ich die Website neu erstellten.

Das bietet die Möglichkeit vielleicht etwas zu verbessern wird aber etwas dauern.

Wer gerne helfen möchte kann mir gerne unter die Arme greifen und sich melden info@ig-radwege-buedingen.de  !

  

27.01.2018 Was gibt es Neues?

- Positiv ist die neue Radkarte Wetteraukreis ist fertig gestellt und kann erworben werden. Sie ist stabil und gegen Feuchtigkeit geschützt. Und zeigt zwischen Hammer und Kefenrod eine bessere Strecke als die Landstraße. Allerdings sind nicht alle Stücke asphaltiert.

 - Das Land hat ein Lückenschlußprogram für Radwege aufgelegt. 4 Mio € stehen für Kommunen zur Verfügung die Radwegelücken schließen wollen. Hoffe mal Büdingen nutzt da einige Millionen.

Als da wären
a: eine zusätzliche Brücke über den Seemenbach,
b: eine Querung am Bahnhof,
c: Ausbau des Feldweges vom Lipperts zur Reichhardsweide nur mal so als Beispiele.

- Von der Reichhardsweide bis zur "alten Polizei" (Salinenhof) kann man nun auf Radwegen fahren. Blöde ist der Wechsle auf die andere Straßenseite bei der neuen Polizei – denn der kombinierte Rad-/Fußweg bremst durch die vielen Ein-/Ausfahrten und die Fußgänger. Auch die Breite scheint mir nicht immer 2,5m zu sein. Hoffen wir mal das auf der anderen Seite mal weiter gebaut wird.

- Der Weg entlang der Bahnlinie und hinter Opel-Gross wurde asphaltiert. Es sind noch Restarbeiten zu erledigen, so, dass man dann von der Gymnasiumstr. direkt Höhe Seemenbachbrücke fahren kann, ebenso von dort auf der gegenüberliegenden Seite bis zum Landratsamt. Beschilderung erfolgt, wenn die Arbeiten erledigt sind.

- Der Radweg entlang der B 457, der in der Baulast der Stadt steht, wurde durch Bundesmittel saniert!

- Radweg Rinderbügen/Wolferborn hier wurde ein Vorschlag meinerseits diskutiert und durch den OB abgelehnt. Auch die Wegeführung Wolferborn / Kefenrod ist unklar da die Anbindung sichergestellt werden muss. Ich halten den Feldweg durch die Wiesen für die am schnellsten zu realisierende Lösung. Nach 20 Jahren sollte man vielleicht mal zu Potte kommen.

 

Ende 2017 Rückblick

 

Liebe Radfahrer und Radfahrinteressierte,

das Jahr der Baustelle ist geschafft, die Berliner Straße ist endlich erneuert. In der Presse liest man von Dieselgate und Luftverschmutzung, Klimawandel und neuen Anforderungen an den Verkehr der Zukunft.

Leider werden diese Anregungen von den Entscheidern der Stadt nicht im Sinne einer modernen, zukunftsfähigen Stadt sondern eher klassisch umgesetzt. Einmal mehr wurde die Chance vertan die Radwege-Infrastruktur an moderne Anforderungen anzupassen und den Radfahrern ein attraktives Angebot zu machen.

In der Berliner Straße, zumindest bis zur Seemenbach-Brücke, hätte man einen Radweg realisieren können. Dafür hätte man dann entweder auf Parkplätze verzichtet oder den von Hessen Mobil
(
Es gab mal die Information:
- im Zuge der laufenden Planungen zur Erneuerung der „Berliner Straße“ und der Straße „An der Saline“ werden derzeit sowohl die Führung des/der Radwege(s) auf der Fahrbahn (insofern ist Büdingen bei den innovativen Kommunen!) als auch die Einrichtung eines Kreisverkehrs vor dem Landratsamt als Alternativen von dem von uns beauftragten Ingenieurbüro geprüft. Die Vorentwurfsplanung wird zu gegebener Zeit den städtischen Gremien und auch der Öffentlichkeit  präsentiert, so dass diese dann Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne haben werden. )

E. Spamer: Es gab einen Vorschlag, eine Radspur auf der Fahrbahn vorzusehen, die im Bedarfsfalle bei Begegnungsverkehr (Busse/LKW) hätte mitbenutzt werden sollen. Dies wurde verworfen, da sich die Radfahrer in trügerischer Sicherheit fühlen würden.

Ob das nun ein Scherz ist ? Ein Schutzstreifen wurde ja ersonnen um dem Radfahrer eben einen gewissen Schutz zu geben, den er ohne diesen nicht hätte.
Mir erschliessen sich die Gedankengänge von Herr Spamer und den Behörden hier nicht. Die logische Konsequenz dieser Überlegung hätte sein müssen – Tempolimit 30km/h.
Natürlich hat man viel weniger Stress wenn man keine Radfahrer berücksichtigen muss.

Auch der Hinweis, das zwei Seitenwege ja nun asphaltiert wurden ist ja schön und gut aber eine Weg ohne Anbindung an einen anderen Radweg, wo man ständig wieder anhalten muss ist wirklich keine Alternative für einen Radweg oder ein Radwegenetz. Man hat also trotz in 10 Jahren mit ständig den selben Hinweisen in der Verwaltung und in Stadtplanungsamt keine Notwendikeit gesehen etwas zu verbessern.

Die Düdelsheimer Straße wurde ebenfalls erneuert. Leider bleibt die Radwegeführung ziemlich unklar. Es wurde keine Möglichkeiten zum Einfädeln in den Verkehr geschaffen. Eine Verbindung zum Bahnhof, von wo aus man mal in die Emil-Diemer-Anlage gelangen sollte, fehlt immer noch. Ob man stadtauswärts den ausgeschilderten Weg nutzen muss oder die Fahrbahn zu nutzen ist, ist mir unklar. Beginn und Ende des Radweges am Loudeac-Platz ist sehr dezent beschildert so dass man erst an der Glashütte den Radweg bemerkt. Hier hätte man gerne etwas Farbe auf die Fahrbahn auftragen dürfen dafür wurde sogar mal jährlich 5000,-€ in den Haushalt eingestellt.

 

Der Herzbergkreisverkehr wurde, wie so vieles in der Stadt, im Hau-Ruck-Verfahren ohne längere Abstimmung durchgezogen. Das Ende vom Lied ist wieder eine nur für Autos optimierte Lösung. Die Weiterführung des Radweges an der Saline stadteinwärts hat man einfach weg gelassen. Macht sowas natürlich auch viele einfacher – die Sache mit Hessen Mobil siehe oben

Wenn man dann bedenkt, dass die Landesregierung seit 2017 rund 4 Mio.€ jährlich für die Verbesserung der Radinfrastruktur (Lückenschlüsse, Reparaturen, ..) zur Verfügung stellt und somit praktisch jedes beantragte Projekt unterstützt ist das ein trauriges Ergebnis.  - zumindest wurde die Mittel bei weitem nicht abgerufen. Und an Radwegelücken mangelt es in Büdingen ja nicht. Aber dafür ist dann sicher wieder die Kapazität in der Verwaltung nicht vorhanden.

Die Situation in der Brunostraße ist offensichtlich seit Jahren rechtswidrig und wird nicht geändert (https://www.vcd.org/vorort/giessen/presse/29062011/). Wenn mehr Eltern mit dem Rad die Kinder bringen würden wäre das Verkehrsproblem an der Grundschule sicher deutlich gemindert. Dazu müsste die Stadt aber sichere und durchgängige Radwege durch die ganze Stadt anbieten, was Investitionen erfordert die vermutlich nicht geplant werden können, weil die Personaldecke zu gering und die Haushaltsmittel zu gering sind.

 

- Warum allerding die Hohe Straße dem Bahndamme bis in die Brunostraße folgt ist mir nicht klar. Da gibt es die Risikostrecke am Hof von Bauer Pracht – der den asphaltierten Weg in ein richtiges Schlammloch verwandelt. Bin mal gespannt, wann der erste Ortsfremde sich dort die Knochen bricht.

- Meldeplattform Radverkehr(http://www.meldeplattform-radverkehr.de/) wird in Büdingen ignoriert.
In ihrer 5.ten Sitzung am 12.08.2011 haben die Stadtverordneten der Stadt Büdingen beschlossen der Meldeplattform Radverkehr beizutreten. Vorteil ist, daß jeder Radfahrer Mängel an Radwegen, Schildern, etc. melden kann. Die Plattform informiert die zuständige Kommune über die Mängel und die Mitarbeiter der jeweiligen Kommune sollen diese beseitigen. Könnte die Reparatur und das Auffinden von Mängeln sehr beschleunigen.

 

04.11.2014 Downhillstrecke / 2017 Flow Trail

Überraschend schnell ist nach nun nach einem Jahr zur 59. Stadtverordnetenversammlung am 14.11.14 der TOP 16 eine Vorlage des Magistrats zur Ausweisung einer Downhillstrecke auf der Tagesordnung -> Vorlage I/314/2014/1.

Daraus entstanden ist nun ein Flow Trail zwischen Jugendherberge und Grünwaldweg. Grund für die Verlegung:

Die Downhillstrecke im Wald zwischen Jugendherberge, Hammer und Am Hain lag in einem Fauna-Flora-Habitat, der Naturschutz fordert ungestörte Natur. 

 

02.08.2017 Radweg Eckhardshausen- Hammersbach fertig !

Der Radweg von Hammersbach nach Eckhradshausen wurde fertig gestellt. Die erste Erkundung war sehr Positiv. Der Weg lässt sich gut fahren auch mit E-Bikes und ist ausreichend breit.

Im weiteren Verlauf wurde auch gleich der Feldweg zwischen Calbach und Eckhardshausen befestigt. Womit jetzt nur noch eine Lücke zwischen Calbach und Orleshausen beleibt. Hier hatte ich vorgeschlagen den vorhandenen Radweg vom Becken her über die Alte Calbacher Straße nach Calbach zu verbinden.

Die Alte Calbacher Str. benötigt einen glatteren Belag und oben am Berg muss eine Weiterführung geplant werden, aber möglich wäre es. Damit könnte man mit nur wenigen Straßenquerungen auf reinen Radwegen nach Calbach gelangen. 

 

 

Eure eigene Meinung würde mich interessieren, unter info@ig-radwege-buedingen.de  nehme ich gerne Anregungen und Kritik entgegen.