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Interessengemeinschaft Radwege Büdingen

Aktivitäten, Geschäfte, Ansprechpartner sind jetzt unter Fahrradlinks

 

12.12.13 Radweg Hammrsbach-Eckhardshausen

Guten Nachricht zum Radweg nach Hammersbach. Alle Grundstücke sind angekauft und die Planung läuft. Baubeginn soll 2015 sein und es soll der Ausbau der L3195 gemeinsam mit dem Radweg gebaut werden. GVFE Mittel wurden beantragt, sind aber noch nicht genehmigt. Was leider noch fehlt sind die eingestellten Haushaltsmittel von 240000,-€ für die Kostenbeteiligung der Stadt. Die sind leider aus dem Haushalt 2015 verschwunden.


04.11.2014 Downhillstrecke

Überraschend schnell ist nach nun nach einem Jahr zur 59. Stadtverordnetenversammlung am 14.11.14 der TOP 16 eine Vorlage des Magistrats zur Ausweisung einer Downhillstrecke in Düdelsheim im Bereich "Schaftrieb" (Flur 22-Nr.50) auf der Tagesordnung -> Vorlage I/314/2014/1. Das wurde am 16.5.2014 (Top7 Vorlage III/389/2014) beschlossen.

Wegen der illegalen Downhillstrecke im Wald zwischen Jugendherberge, Hammer und Am Hain gab es Streß. Die Downhiller bauten dort eine anspruchsvolle Abfahrt. Leider ist dort ein Fauna-Flora-Habitat ausgewiesen, der Naturschutz fordert ungestörte Natur.  Der Ortsbeirat forderte im  Nov. 2012 ein geeignetes Waldstück auszuweisen. Die FWG wusste mehr, wie man hier nachlesen kann. Bürgermeister Spamers Vorschlage die Strecke zum Traumwald zu verlegen - kann er ja nicht ernst gemeint haben?

 

20.10.2014 Bürgerversammlung im Ortsteil Büdingen 

Ganze 4 Bürger von den 8232 waren zur Versammlung erschienen um ihre Fragen an die Stadtobere zu stellen.

Zunächst berichtete der Bürgermeister zu den Finanzen von einem Treffen in Wiesbaden. Es wurde empfohlen Spielplätze und DGH's zu reduzieren um Kosten zu sparen. Die Düdelsheimer Straße wird verspätet erst zum 31.10.14 fertig, danach kommt der Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Glashütte dran. Planungen für die Berliner Straße und Saline incl. Kreisverkehr laufen, Baubeginn soll Ende 2015 sein. Es soll eine Schutzstreifen für Radfahrer realisiert werden. Was mit der alten Brücke in der Berliner Str. passiert (Neubau oder Sanierung) ist noch nicht klar.

Die Chancen für einen Radweg hinter dem Gericht bei der Umgestaltung der Emil-Diemer-Anlage stehen gut, er wäre förderungsfähig.

Ein Rad Fußweg zu den Schulen am Dohlberg (entlang Ponderosa) scheitert, weil keine Haushaltsmittel eingestellt wurden. Die Bahn würde aber einem Rad-/Fußweg entlang des Bahndammes zustimmen.

 

02.10.2014 Was gibt es Neues?

Langsam tut sich was in Büdingen.
- im Zuge der laufenden Planungen zur Erneuerung der „Berliner Straße“ und der Straße „An der Saline“ werden derzeit sowohl die Führung des/der Radwege(s) auf der Fahrbahn (insofern ist Büdingen bei den innovativen Kommunen!) als auch die Einrichtung eines Kreisverkehrs vor dem Landratsamt als Alternativen von dem von uns beauftragten Ingenieurbüro geprüft. Die Vorentwurfsplanung wird zu gegebener Zeit den städtischen Gremien und auch der Öffentlichkeit  präsentiert, so dass diese dann Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne haben werden. 

Meine Erfahrung aus der Bahnhofstraße ist aber die, zunächst war hier auch ein Radschutzstreifen angedacht, dann wollte man Bäume und Parkplätze - ergo war die Straße zu schmal für Schutzstreifen und Parkplätze. Der Schutzstreifen musste entfallen. Ähnlich wird es wohl in der Berliner Straße auch laufen. Das wäre nicht weiter schlimm wenn man den Weg hinter Opel Groß und am Bahndamm befestigen würde, könnten die Fahrräder dort entlang fahren. Problem dürfte die Seemenbachbrücke werden, die man sicher nicht beliebig verbreitern kann.- An der Reichhardsweide wurde der Radweg zum Feld hin verbunden, so kann man jetzt aus Vonhausen und Lorbach aus komplett auf Wirtschaftswegen bis nach Büdingen rein fahren bis zur "alten Polizei" (Salinenhof) wo der Radweg endet. Warum allerding die Hohe Straße dem Bahndamme bis in die Brunostraße folgt ist mir nicht klar. Da könnten sich die Wanderer einige hundert Meter sparen.

- Der Alt-Büdinger Rundweg ist wieder geöffnet, die schönen alten Eichen wurden gefällt um der Wegesicherungspflicht nachzukommen. Die Brücke an der Schloßmühle ist durch eine neue ersetzt über die man nun vom Parkplatz wesentlich angenehmer in die Altstadt kommt. Leider ist sie nicht behindertengerecht und auch für Kinderwagen gibt's keine Rollstrecken - Schade eigentlich.

 

- Meldeplattform Radverkehr wird in Büdingen ignoriert. In ihrer 5.ten Sitzung am 12.08.2011 haben die Stadtverordneten der Stadt Büdingen beschlossen der Meldeplattform Radverkehr beizutreten. Vorteil ist, das jeder Radfahrer dem Schäden an Radwegen, Schildern, etc. auffallen diese über die Plattform hessenweit melden kann. Die Plattform informiert die zuständige Kommunen über die Mängel und die Mitarbeiter der jeweiligen Kommune sollen diese beseitigen. Testweise habe ich mal drei fehlende Schilder dort gemeldet. Aber bis heute wurde nichts repariert oder ersetzt - offenbar sind in der Verwaltung die Strukturen noch nicht an die neuen Aufgaben angepasst worden.

 

02.01.2013 Planungen Radweg Eckhardshausen- Hammersbach starten?

Die Anbindung des Industriegebietes ist fertig. Aber von einer erneuerten Straße oder einem Radweg neben dieser ist nichts zu sehen. Wird wohl noch Jahre dauern.

Der in einer Rad-Demonstration geforderte Radweg zwischen Eckhardshausen und Hammersbach wird nun geplant werden. Dazu hat der BPU-Ausschuss (Vorlage I/069/2013) einen entsprechenden Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.Die Stadtverordnetenversammlung hat mit Ja: 25, Nein: 0, Enthaltungen: 2 zugestimmt einen landschaftspflegerischen Begleitplan erstellen zu lassen. Mehr steht vormutlich im Protokoll der Sitzung, wenn dieses auf die städtische Website gestellt wird.Elektrofahrräder

Im Zuge der Entwicklung kommen jetzt immer stärker die Elektrofahrräder in die Geschäfte. Wer schon einmal von eine Elektroradfahrer, vielleicht sogar bergauf, überholt wurde wünscht sich sicher auch so eine Rad. Leider sind die Räder nicht so preiswert so das man sich genau überlegen muss welches Pedelec (Unterstüzt bis 25km/h) oder e-Pedelec (unterstützt bis 45 km/h, erfordert Versicherungskennzeichen) das Richtige ist. Mittlerweile gibt es alle Arten Fahrräder mit Elektrounterstützung. Stadträder mit Tiefeinstieg, Tourenräder oder sogar Mountain Bikes sind mit E-Antrieb zu haben. Ein sehr informativer Beitrag kam kürzlich auf 3Sat. Dieser sei hier wärmstens empfohlen. Der BVA Verlag gibt ausserdem Quartalsweise ein Heft nur über Elektroräder heraus.

 

Interessengruppe Downhill

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates Büdingen wurde der Ortsbeirat von einer Gruppe Jugendlicher um Unterstützung gebeten. Seit einiger Zeit haben diese ihre Leidenschaft für's DOWNHILL-Fahren gefunden und sich zwischen der Jugendherberge und dem Hain eine Strecke eingerichtet. Aufgrund der nun zunehmenden Aktivitäten und bereits geklärter Differenzen mit einem Grundstückseigentümer hat wohl nun ein Jagdpächter gegen die Strecke interveniert. Fraktionsvorsitzender Majunke regte an einen gut vorbereitet Ortstermin mit dem Bürgermeister möglichst noch dieses Jahr zu machen. Dies fand im Ortsbeirat allgemeine Zustimmung und auch der Forderung der Kinderlobby mehr für Jugendliche zu tun fand allgemeinen Zuspruch.

Nachdem ein erster vorgesehener Termin am 01.12.12 abgesagt wurden sollen nun zunächst geeignete Gelände durch Hessenforst benannt werden bevor ein neuer Termin festgesetzt wird. 
Gut wären möglichst viele Anfragen an den Bürgermeister damit dieser die Notwendigkeit für mehr Projekte in der Jugendarbeit erkennt. Trauriges Beispiel ist hier die Scaterbahn in de Kaserne, die zwar mal umgesetzt werden sollte nun aber schon seit Jahren sinnlos abgesperrt ungenutzt herum steht. Ein Absperren und öffnen für die Öffentlichkeit wäre durch das tolle Tor problemlos möglich.

Wer sich schon mal Downhill anschauen möchte kann dies auf den Strecken auf dem Vogelsberg machen. Dieser wurden 2011 um Hartmannshain eingerichtet wie im Hessenmagazin beschrieben.

Ein Downhiller aus Büdingen hat sich auf YouTube einen Kanal erstellt.

 

Investitionsmaßnahmen der Stadt Büdingen

Im aktuellen Haushaltsplan der Stadt finden sich nur drei Positionen die dem Radwegnetz der Stadt zugute kommen. Im Jahr 2012 stehen 10.000,- € für den Grundstückserwerb für den Radweg nach Wolferborn drin. Der kritische Punkt sind hier die Teiche (ehem. Müllhalde/Reuswig Quelle). Dieses Feuchtgebiet müßte durchquert werden können, derzeit versinkt man im Matsch. Es ist aber auch ökologisch sehr wertvoll wie ein Vortrag eines Mitgliedes der Umweltwerkstatt Wetterau berichtete. Allerdings kann die Stadt Büdingen sowieso nur Investitonen für 745000,-€ per anno tätigen, mehr gibt ihr Haushalt nicht her. Ausserdem steht hier auch eine Regenrückhaltebecken in der Diskussion. Man stelle sich einen 12m hohen Damm (etwas so hoch wie der bei Düdelsheim) im Tal vor. Da dürfte von der jetzt vorhandenen Natur nicht mehr viel überleben. Besser wäre viele kleine Rückhaltebecken weiter oben am Seemenbach, aber diese werden nicht gefördert.

Weiter 150.000,-€ sind für den Rest des Radweges Orleshausen Büches eingestellt. Wird aber erst gebaut, wenn die Umgehung Büches gebaut ist - was wohl noch dauern wird. Wer sich schon mal Pläne der riesigen Brückenbauwerke angeschaut hat wird diese Umgehung sicher als Landschaftsverschandelung sehen.

Für die Jahre 2014 sind dann wieder 50000,-€ für die Errichtung des Radweges nach Büches an der B457 Bundesstraße (zumindest bis Kläranlage) und 2015 sind Gelder für den Radweg Eckhardhausen-Hammersbach eingestellt.

Es ist die Frage ob solche Großinvestitionen überhaupt sinnvoll sind, wenn man bedenkt wie viele kleine Wegestücke fehlen, die mit viel geringerem Aufwand hergestellt werden könnten und das Radwegnetz nachhaltiger verbessern würden.

Kritik am Straßenreparaturprogramm des Landes:
Für Radwege wird in Büdingen nix getan


In der Stadtverordnetenversammlung am 17.6.2011 wurde über die Mittel für Straßenreparaturen entschieden - diese belaufen sich auf 455 000 € der Stadt, zu denen weitere 329 500 € vom Land Hessen dazukommen. Auf der beigefügten Prioritätenliste tauchten keine Radwege auf, obwohl deren Sanierung im Gesetzestext gleichermaßen und gleichberechtigt genannt wird. Reparaturbedürftige Radwege gibt es aber in Büdingen viele. Bürgermeister Spamer tat allerdings kund, in Büdingen gäbe es überhaupt keine Radwege, für die die Stadt die Verkehrssicherungspflicht habe. Diese Verkehrssicherungspflicht verpflichtet ihn als oberste Ortspolizeiinstanz, auch diese Wege in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen.

Es wurde beantragt, den Radweg zwischen Büdingen und Büches an der B457 zu sanieren, obwohl für derartige Maßnahmen keine Gelder eingestellt sind. Radwege, für die die Stadt die Verkehrssicherungspflicht hat, sind in Büdingen ab Keltenkreisverkehr zur Polizei, nach Lorbach, in der Orleshäuser Straße, An der Saline (beidseitig), Hinter dem Gericht, Vogelsberstraße ab Haus Nr. 40 bis Sandhofweiher. Bitte kontaktiert den Bürgermeister unter espamer@stadt-buedingen.de , wenn ihr Reparaturbedarf seht.

Nachdem nun der Vulkanradwegzubringer bis Büches  ausgebaut ist sollte der Bürgermeister, der ja auch Geschäftsführer des Tourismusbüros ist,  eigentlich ein waches Auge auf die Fahrrad-Infrastruktur der Stadt haben. Wäre Schade wenn Radtouristen sich nur einmal nach Büdingen verirren würden. Es wird ihnen schon schwer genug gemacht die Attraktionen Büdingens zu finden – Stadtmitte ist wohl der Loudéac - Kreisverkehr (siehe Bild 0,3km ab Einmündung) und Beschilderung für Schloß und Altstadt findet man an keine Radweg. Beste Radverbindung zur Altstadt wäre entlang der Seeme und durch den Stadtgaben zum Untertor. Das eine entsprechende Beschilderung vielleicht Sinn machen könnte wird im autofixierten Büdingen ignoriert. In diesem Zusammenhang wäre eine Radwegelösung für die Berliner Straße dringend anzustreben, denn der Radweg an der Saline endet einfach am Herzbergplatz und sollte eigentlich mit anderen Radwege verknüpft werden. Ob der AVS Gelnhausen die Planungen für die Brücke der Berliner Straße, die bereits vor vielen Jahren begonnen wurden, schon ausreichend breit angelegt hat für die neu entstandenen Verkehre wäre sicher auch wichtig zu prüfen. Müssen die Bäume dann einem Radweg weichen oder könnte man Radfahrer auf anderen Wegen führen? Sollte man die Planungen des ASV nicht noch mal kritisch prüfen bevor man eine zu schmale neue Brücke baut?

Da eine Umgestaltung mit einem Radweg in der Eberhard-Bauner Allee aus finanziellen Gründen wohl noch dauern wird, sollte man die vorhandenen Wegeverbindungen höhere Priorität als zur Zeit zukommen lassen. Korrekte, aussagekräftige Hinweis-Schilder wären ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Auch eine sichere Radwegeverbindung zum Dohlberg-Gymnasium wird noch auf sich warten, da man einer Einbahnstraßenregelung, nur die ermöglicht einen Fahrradstreifen von 2m Breite, nicht zustimmen wollte. Sind Büdinger Autofahrer wirklich nicht in der Lage sich auf neue Verkehrsregelungen einzustellen? Immerhin der Hinweis auf eine neue Verkehrsführung am OBI hängt immer noch.

Eure eigene Meinung würde mich interessieren, unter info@ig-radwege-buedingen.de  nehme ich gerne Anregungen und Kritik entgegen.